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Studienfahrt Brüssel 2016

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Was passiert, wenn viele kleine Zutaten zu einer Brüsseler Praline zusammenschmelzen?

 

 

 

 

 

Montag, den 24. Oktober 2016, 6:30: Nachdem sich unsere Gruppe, die aus 30 Schülern und unseren zwei Lehrerinnen Frau Jenter und Frau Schatz bestand, am Lindenplatz eingefunden hatte, ging es endlich los!

 

Nach einigen Stunden, vielen Kilometern und manchen mehr oder weniger belgischen Waffeln, kamen wir im Brüsseler Molenbeek an. Da wir etwas verspätet dran waren, mussten wir das Abendessen etwas abkürzen, um pünktlich zu unserer Stadtführung zu kommen. Unsere Reiseleiterin hatte die ehrenvolle Aufgabe, uns das berühmt-berüchtigte Wahrzeichen der Stadt Brüssel zu zeigen. In der Realität bedeutet das: Ein kleines Bronzemännchen, das mal für kleine Jungs muss: Das Manneken Pis. In kleinen Gruppen ließen wir den Abend gemütlich ausklingen, wobei der ein oder andere noch eine original Brüsseler Waffel probierte.

 

Dienstag, den 27. Oktober 2016, 7:45: Damit die Praline allen schmeckt, müssen manchmal Kompromisse eingegangen werden. Wie man Kompromisse findet, lernten wir an diesem Tag im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments, dem Parlamentarium. Hier erprobten wir unsere Kommunikation mit Presse, Lobby und ziviler Bevölkerung, sowie unsere Konfliktfähigkeit im Umgang mit unseren Mitschülern. Nach harten Verhandlungen durften die Schwaben die Brüsseler Küche erkunden – fünf Tage gehen auch mal ohne Spätzle mit Soß. Schließlich wird man auch von Waffeln, Schokolade und Pommes nicht verhungern. Nach dem gemeinsamen Abendessen im Hotel durchstreiften wir die Stadt auf der Suche nach Tintin, Lucky Luke und Asterix.

 

Mittwoch, den 26. Oktober 2016, 9.15: North Atlantic Treaty Organization – zu Besuch bei der NATO.

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Zuerst einmal durften wir das Wohngelände der NATO vom Bus aus anschauen. Wie in einer normalen Stadt gibt es hier Schulen, Supermärkte und Sportanlagen. In einem Kino der Siebziger Jahre ging es nicht um Actionfilme, sondern um Action selbst! Mit anderen Worten: um die Aufgaben und Einsatzgebiete der NATO. Der restliche Nachmittag stand uns zur freien Verfügung. Später erwartete uns ein vielseitiger Spieleabend. Schließlich gehört auch Spaß zum Erfolgsrezept für eine gelungene Praline oder in unserem Fall eine gelungene Studienfahrt.

 

Donnerstag, den 27. Oktober 2016, 10:00: Württemberger informieren sich über Baden-Württemberg, weit weg von der Heimat und doch so nahe. Die Landesvertretung beherbergt sowohl einen Großstadtgarten, ein Bodenseezimmer als auch eine urige Schwarzwaldstube. Insgesamt lässt sich sagen, dass Brezeln auch in Brüssel ganz gut schmecken. Mindestens genauso gut schmeckt auch die Brüsseler Schokolade. Von einem Maître du chocolat wurden wir in die zauberhafte Welt der Schokolade entführt. Dazu gehörte zum einen eine Kostprobe und zum anderen auch, dass so mancher seine Liebe für dunkle oder weiße Schokolade entdeckte.

 

Freitag, den 28. Oktober 2016, 9:00: Und was ist das Wichtigste an einer Praline? Genau, der Abschluss! Bevor wir die Heimreise antraten, schauten wir noch beim Atomium vorbei. Ein Programmpunkt, den alle schon gespannt erwartet hatten. Hier machten wir unser Bild für die passende Pralinenverpackung.

 

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Gesund und munter kamen wir am frühen Abend in Ehingen an. Nun aber noch zur Beantwortung unserer Frage: Was passiert, wenn viele kleine Zutaten zu einer Brüsseler Praline zusammenschmelzen? Ganz einfach: Die Studienfahrt hat uns hervorragend gefallen und uns einige Momente beschert, die wir sicherlich nicht so schnell, wenn nicht sogar nie vergessen werden! Ein herzlicher Dank gilt Frau Jenter und Frau Schatz für ihr großes Engagement und die schönen Tage. So mancher meinte im Nachhinein, dass er ohne diese Studienfahrt vermutlich nie nach Brüssel gekommen wäre: Es hat sich also gelohnt und am Ende steht ein einwandfreies Rezept für die Brüsseler Praline, die auch im Nachgeschmack nicht bitter wird.

 

Jens Herlemann und Carmen Münz



Autor: reut -- 16.12.2016; 15:31:46 Uhr



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