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Studienfahrt Wien 2016

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„Wien, Wien, nur du allein / Sollst stets die Stadt meiner Träume sein!“ (Rudolf Sieczyński). Mit dieser Vorstellung und großen Erwartungen machten wir uns Ende Oktober 2016 auf, um eine Woche in der Hauptstadt Österreichs zu verbringen.

 

Kurz nach der Ankunft wurde die Stadt erstmals mit Herrn Aleker zu Fuß erkundet (Naschmarkt – Kärntnerstraße – Graben – Hofburg – Heldenplatz – Opernring). Der Musikkurs hatte derweil die Möglichkeit, mit Herrn Gentner die Staatsoper zu besuchen und somit bereits am ersten Tag mit einer Händel-Oper die besondere Bedeutung der Musik in Wien zu erfahren.

 

Schnell war unser erster Tag in Wien vorbei. Wie jeden Morgen ging es am Montag früh raus und wir wurden von den beiden Lehrern durch ganz Wien „gejagt“. Nach der Besichtigung des Burgtheaters (mit Führung) und einem Nachmittag mit Referaten zu verschiedenen literarischen Künstlern bediente uns am Abend Goldonis „Diener zweier Herren“ mit einer amüsanten Theaterkomödie. (In der Hauptrolle übrigens der aus Film und Fernsehen bekannte Peter Simonischek.)

 

Am darauffolgenden Tag erlebten wir die glorreiche Vergangenheit Österreichs und besichtigten u. a. die Kapuzinergruft, in der viele bekannte adlige Personen bestattet sind, darunter Kaiserin Maria Theresia, Kaiser Franz Josef und Sisi. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns ein Sarg, in den die Daten 1915 - 2003 eingraviert waren. Ein Mensch wie ein „wandelndes Geschichtsbuch“. Ein Zeitzeuge, der vom ersten Weltkrieg bis hin zur Einführung des Euros alles in der Geschichte Europas miterlebt und mitgemacht hat.

 

Abends durfte dann die ganze Gruppe die eindrückliche Musik Wiens erleben. Ganze drei Stunden wurden wir von Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ beschallt. Zugegeben, für den einen oder anderen Schüler ohne jegliches Musikgespür nicht die aufregendste Abendgestaltung. Für Interessierte war es aber eine absolut brillante Vorstellung mit herausragenden Künstlern.

Auch die Besichtigung prunkvoller Sehenswürdigkeiten, wie Stephansdom oder Schloss Belvedere, kam in unserem Programm nicht zu kurz. Von Katakomben voll mit Knochenstapeln über prunkvolle Gemälde verschiedener Adelsgeschlechter bis hin zu beeindruckenden Bildern von Klimt und Schiele – für jeden war etwas dabei.

 

Den Abschluss bildete ein Stadtrundgang auf den Spuren berühmter Wiener – von Stefan Zweig über die Strudlhofstiege bis zu Sigmund Freund.

 

Allgemein war diese Woche in Wien für unsere Gruppe eine große kulturelle Erfahrung. Wir wurden zum einen mit den prunkvollen Seiten Wiens, wie dem Schloss Belvedere oder der Oper an der Ringstraße, beeindruckt. Zum anderen wurden wir aber auch mit negativen Ereignissen konfrontiert, wie z.B. mit Krieg bei einer Führung im Heeresgeschichtlichen Museum und mit dem Tod bei der Besichtigung der Kapuzinergruft.

 

Glücklicherweise kam auch die freie Zeit während der Studienfahrt nicht zu kurz. Diese Zeit nutzten die einen oder anderen aus, um sich in den zahlreichen Läden Wiens auszutoben, im Prater vorbeizuschauen oder einfach das schöne Wetter zu genießen. Oft ruhten wir uns aber auch einfach bei einer heißen Schokolade oder einer Sachertorte in einem der schönen Cafés von unseren täglichen „Wanderungen“ aus.

 

So vergingen die Tage in Wien wie im Flug und unsere letzte Schulausfahrt neigte sich dem Ende zu. Plötzlich stand auch schon vor unserem Hostel der Bus, der uns zurück nach Deutschland bringen würde. Die meisten fuhren mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause, denn in Wien hätten wir es eindeutig noch länger ausgehalten können. Fest steht, dass wir die Studienfahrt in guter Erinnerung behalten werden und es den einen oder anderen sicherlich wieder nach Wien ziehen wird. Das haben wir unseren Mitschülern und nicht zuletzt auch unseren Lehrern, Herrn Aleker und Herrn Gentner, zu verdanken.

 

Vielen Dank für diese tolle und erlebnisreiche Woche!

 

Katja Rewitz, Sarah Knodel

 

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Autor: reut -- 08.12.2016; 18:11:14 Uhr



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