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Winterexkursionstag17: Dachau

Seit einigen Jahren fahren am Winterexkursionstag alle neunten Klassen in die KZ-Gedenkstätte Dachau. 

 

 

Nach einer 2-stündigen Fahrt erreichten wir die Stadt Dachau, die in der Nähe von München liegt. Nach der Ankunft wurde jeder Klasse ein Referent zugeteilt, der sie durch die KZ-Gedenkstätte leitete. Bei der Besichtigung wurde ein gewisser roter Faden eingehalten, der sich an dem Weg der Häftlinge orientierte.

 

Anfangs brachte man uns die geschichtlichen Hintergründe der Entstehung des KZs näher. Zusätzlich berichtete man uns von der Neuigkeit bezüglich des Eingangstors mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“, das seit 2 Jahren verschollen war und nun auf einem Schrottplatz in Norwegen entdeckt wurde. Zufällig erfolgte die Rückkehr am Tag unseres Winterexkursionstags. Danach besichtigten wir das Museum, wo wir am Anfang einen Überblick über alle KZs europaweit, ihre Größe sowie ihre Funktion bekamen. Die nächste Station war der Schubraum, in dem alle Häftlinge ihre Kleidung und Wertsachen abgeben und ihre persönlichen Daten preisgeben mussten.

 

Besonders fiel uns die Anordnung der Dokumente auf, wobei die der SS (Schutzstaffel) in die Richtung des Schalters zeigten und die der Gefangenen in die entgegengesetzte Richtung. Im darauffolgenden Raum fanden das Umkleiden und das Rasieren statt, ebenfalls diente der Raum zum Foltern der Häftlinge, die sich nicht so benahmen, wie die SS es wollte. Diese Regelverstöße konnten entweder das Fehlen eines Knopfes an der Uniform oder das Nicht-Erscheinen beim morgendlichen Zählen der Häftlinge sein. Der letzte Raum des Museums handelte von den medizinischen Versuchen an den Gefangenen und deren Leid. So wurden einige zum Beispiel absichtlich mit Malaria infiziert, um die Symptome zu beobachten.

 

Bevor wir zu den Krematorien gingen, besichtigten wir noch den Bunker, in dessen Zellen sich berühmte Persönlichkeiten wie der Hitler-Attentäter Georg Elser aufhielten. Der Weg zu den Krematorien und „Gas-Duschen“ führte über etliche Gedenkstätten verschiedener Religionen. Wir hatten kurz Zeit, uns das Krematorien und die Gaskammern anzuschauen, was bei uns allen komische Gefühle hervorrief. Nach einer kurzen Mittagspause starteten wir wieder mit einem 30-minütigen Film über die Befreiung des KZs. Bei unserer Heimreise herrschte eine bedrückte Stimmung.

 

Annika Bosler, Anastasia Koleoglou (Klasse 9b)



Autor: reut -- 16.03.2017; 09:48:07 Uhr



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