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Individuelle Förderung

Die LERNZEIT ersetzt am JVG seit dem Schuljahr 2011/2012 die Hausaufgabenbetreuung

Grundsätzlich nutzen Schüler/innen der Klassen 5-7 die von Lehrer/innen und Oberstufenschüler/innen betreuten Doppelstunden an vier Nachmittagen der Woche zur Erledigung der anstehenden Hausaufgaben. Zusätzlich werden die Teilnehmer an das Zeitmangagement (Hausaufgaben, Klassenarbeiten etc.) mit Hilfe des JVG-Schulplaners und an diverse Lerntechniken herangeführt, die ihnen im Schulalltag von großem Nutzen sein werden. (Diese Anleitungen zur Selbstorganisation sind mit dem Klassenlehrercurriculum der Klasse 5 verzahnt.)

Weitere Details sind der Mindmap (siehe unten) bzw. diversen Info.Schreiben zu entnehmen.

 

Stand: 26.09.2011

Simone Kreidler

 

 

Zur Entwicklungsgeschichte der LERNZEIT

Eine der zentralen Maßnahmen im Bereich „individuelle Förderung außerhalb des Unterrichts“ ist seit einigen Jahren der Aufbau und die Weiterentwicklung der Hausaufgabenbetreuung am JVG zu einer strukturierten Lernzeit.

Die wesentlichen Leitgedanken für die Einführung dieser Fördermaßnahme waren

  • die Erkenntnis, dass schulische Angebote sich orientieren müssen an gesellschaftlichen Veränderungen (z.B. zunehmende Berufstätigkeit beider Elternteile) und
  • der Wille, individuellen Lernfortschritt und Lernerfolg stärker von der sozialen Herkunft eines Schülers/einer Schülerin zu entkoppeln (häuslicher Arbeitsplatz, Fördermöglichkeit durch die Eltern…).

Dementsprechend haben die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 unserer Schule seit dem Schuljahr 2008/2009 an vier Nachmittagen in der Woche die Möglichkeit, ihre Aufgaben in einer eigens dafür ausgewiesenen Betreuungszeit in der Schule zu erledigen. Begleitet werden sie hierbei von zwei LehrerInnen (nach Möglichkeit ein Naturwissenschaftler und ein Sprachenlehrer im Team) und je nach Gruppengröße zusätzlich von 2-4 Oberstufenschüler.

 

Evaluation und Ausblick

Die Auswertung der Statistik dieser Jahre hat ergeben, dass das Angebot der Hausaufgabenbetreuung von den Klassenstufen 5 und 6 sehr intensiv genutzt wird, Schüler der Jahrgangsstufen 7 nur vereinzelt  auf diese Fördermaßnahme zurückgreifen. Des Weiteren hat sich gezeigt, dass die Effektivität der Hausaufgabenbetreuung für die Schüler der Unterstufe sehr stark davon abhängt, inwieweit diese fähig sind, ihren Schulalltag auch über mehrere Tage und Wochen hinweg zu planen und zu organisieren.

 

Das Klassenlehrercurriculum der Klassen 5 sieht zur Stärkung eben dieser Planungs-und Organisationsfähigkeit u.a. die verbindliche Einführung in die Arbeit mit einem Schulplaner vor. Nach den Beobachtungen der letzten 3 Jahre liegen hier allerdings Defizite vor, so dass an dieser Stelle eine stärkere Verzahnung zwischen Methodencurriculum der Klasse 5 und dem Konzept der Hausaufgabenbetreuung erfolgen muss. Dies soll mit Hilfe des neuen Lernzeitkonzeptes erreicht werden.

 

Förderunterricht

Nach mehrjährigen Versuchen, die alle unbefriedigend waren, wird der Förderunterricht in den Hauptfächern inzwischen so organisiert, dass die Halbjahres- bzw. die Zeugniskonferenz festlegt, welche Schülerin bzw. welcher Schüler in welchem Fach den Förderunterricht besuchen sollte. In Klasse 5 wird im ersten Halbjahr grundsätzlich Förderunterricht im Fach Deutsch angeboten, ab dem zweiten Halbjahr und in den Klassen 6 bis 8 wird differenziert. Langfristiges Ziel ist, dass die einzelnen Schülerinnen und Schüler bei ihren jeweiligen Fachlehrern Förderunterricht bekommen. In den Klassen 9 wird der Förderunterricht dazu verwendet, die individuellen Computer-Kenntnisse (programmieren etc.) zu vertiefen.

 

Rechtschreibförderung außerhalb des Fachunterrichts

Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) ist kein Zeichen von mangelnder Intelligenz, sondern eine Teilleistungsstörung, die auch bei Hochbegabten auftritt. In Folge von Misserfolgen beim Lesen und Rechtschreiben haben Schüler mit LRS im Unterricht oftmals Motivationsprobleme, weshalb ihnen Strategien vermittelt werden müssen, durch die sie zu Erfolgserlebnissen gelangen können. Vor allem beim Rechtsschreiben sind die schwächeren Schüler auf Strategien angewiesen, auf die die anderen nicht mehr zurückgreifen müssen und die somit im Regelunterricht nicht mehr gebraucht werden. In den Klassen 5 und 6 bieten wir deshalb für Schüler mit Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten Kurse zur Rechtschreibförderung außerhalb des Fachunterrichts an. In kleinen Gruppen werden die Grundlagen des Rechtschreibens und des Lesens wiederholt und Strategien zur Fehlervermeidung bzw. –reduktion vermittelt. Die Kursinhalte orientieren sich dabei an der Methode der Freiburger Rechtschreibschule (Fresch). Nach einer Aufwärmphase in Form von Konzentrationsübungen und –spielen, werden Trainingseinheiten zu besonderen Fehlerschwerpunkten durchgeführt und dabei Strategien erarbeitet, wie man in diesen Bereichen Fehler vermeiden bzw. reduzieren kann. Bei diesen Einheiten werden möglichst viele Lernkanäle durch visuelle, auditive und haptische Reize angesprochen.


Bevor ein Schüler an einem Förderkurs teilnimmt, wird mit der gesamten Klasse ein Diagnosediktat geschrieben und die Rechtschreibleistungen der Schüler über einen Zeitraum von einem halben Jahr beobachtet. Die Deutschlehrer wählen dann die Schüler aus, die an einem Förderkurs teilnehmen sollten und informieren die Eltern, welche über die Teilnahme ihres Kindes an einem LRS-Förderkurs entscheiden.

Der Kurs, der nicht mehr als 8 Schüler umfassen soll, wurde im ersten Halbjahr 2009/10 mit 7 SchülerInnen der 6. Klassen, im zweiten Halbjahr mit 5 SchülerInnen der 5. Klassen durchgeführt. Das Angebot wird von Schülern und Eltern gut angenommen; von den vorgeschlagenen Schülern in beiden Halbjahren haben sich bis auf eine Schülerin alle zur Teilnahme angemeldet und sind regelmäßig erschienen.
Das Thema LRS-Förderung wurde auch beim Treffen der Grunschulkooperationsgruppe eingehend diskutiert, um diesbezüglich die Zusammenarbeit zwischen den umliegenden Grundschulen und unserem Gymnasium zu optimieren.

Es haben inzwischen drei Kolleginnen die Grundausbildung für den LRS-Kurs absolviert und leiten diesen nun verantwortlich. 

 

Englisch lernen außerhalb des regulären Unterrichts

Seit einiger Zeit bieten wir interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zusätzlich zum "normalen" Wochenpensum Englisch zu lernen, ihre Kompetenzen im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben zu vertiefen. Diese Englisch-AG richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und versucht, die Teilnehmer mit den Prüfungsformaten der Sprachzertifikate (Cambrigde Certificate bzw. TOEFL) vertraut zu machen. Neben Leseverstehen und Textproduktion bietet die AG die Möglichkeit, Wortschatz und Strukturen zu wiederholen und zu vertiefen, verstärkt Hörverstehen zu trainieren, sowie mit den Mitschülern in der Zielsprache in Rollenspielen oder Diskussionen zu kommunizieren. Seit einigen Jahren besuchen jeweils etwa 5-7 Schüler diese AG.


Französisch lernen außerhalb des regulären Unterrichts

Im Rahmen der individuellen Förderangebote an unserer Schule wird seit dem Schuljahr 2009/10 eine DELF-AG angeboten. Die Zahlen der vergangenen sowie des aktuellen Schuljahres zeigen, dass unsere Schülerinnen  und Schüler dieses Zusatzangebot interessiert nutzen und die AG erfolgreich abschließen. Zwischen 15 und 30 Teilnehmer zählte die DELF-AG jedes Jahr.

 

DELF ist ein international anerkanntes Sprachzertifikat für Französisch als Fremdsprache. Mit diesem Zertifikat können Schülerinnen und Schüler ein Sprachdiplom auf unterschiedlichen Sprachniveaus erwerben, die sich am Gemeinsamen Referenzrahmen für Fremdsprachenlernen der Europäischen Union orientieren. Dieses Diplom hat unbegrenzte Gültigkeit und kann von beruflichem Nutzen sein.

Die DELF-AG richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die Französisch als 2. oder 3. Fremdsprache lernen, unabhängig davon, ob sie in Französisch eher leistungsstark oder leistungsschwach sind. Eine AG für alle, die einfach Lust auf mehr Französisch haben!

 

Dabei werden die Schülerinnen und Schüler gezielt auf die (kostenpflichtige!) mündliche und schriftliche Prüfung vorbereitet, die im Januar bzw. Juni jeden Jahres vom Deutsch-Französischen Kulturinstitut abgenommen wird. Insbesondere das Lese- und Hörverstehen werden trainiert, die mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit verbessert.

 

Deutsch als Fremdsprache

Da immer mehr Schüler mit Mitgrationshintergrund und Austauschschüler mit geringen Deutschkenntnissen den Unterricht besuchen, wurde ein zweistündiger Förderkurs Deutsch als Fremdsprache eingerichtet. Je nach Niveaustufe (A1/ B1/B2) wiederholen die Schüler darin gezielt Besonderheiten der deutschen Grammatik (z.B. Syntax, Verbkonjugation, Deklination), machen Übungen zur Ausdrucksschulung, zum Leseverständnis und zur Aufsatzschulung, um individuelle Defizite abzubauen und dem Unterricht besser folgen zu können.



Autor: reut -- 17.02.2016; 22:37:41 Uhr



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